Der KI-Boom treibt den Bedarf an hochqualitativen Datenkabeln in die Höhe. Die Anforderungen an die dieser Leitungen setzt neue Maßstäbe an den Extrusionsprozess. Das Bremer Unternehmen Sikora bietet die passende Technik zur Qualitätssicherung.
In der Vergangenheit reichte es aus, den Durchmesser auf Sollwert zu regeln. Heutzutage jedoch verursachen bei diesem Kabeltyp kurzzeitige Schwankungen unterschiedlichster Parameter Reflektionen bei der Datenübertragung. Dies führt zu einer erheblich verkürzten nutzbaren Länge eines Aderpaares. Wer die Anforderungen an diese Kabel dauerhaft zu erfüllen hat, kann auf eine kontinuierliche Überwachung der Performance seines Extrusionsprozesses nicht verzichten.
Datenkabel werden in der Regel zur Übertragung von Daten im Bereich von bis zu mehreren Gigabyte/s genutzt. Verdrillte Adern mit verlustarmer, geschäumter Isolation mit minimierten Reflektionen können selbst für diese hohe Datenrate bis zu einer Länge von 100 m und mehr genutzt werden.
Kritische Parameter, die die Kabelqualität beeinträchtigen können, sind Durchmesser, Unrundheit, Exzentrizität des Leiters in der Isolation, Schäumungsgrad und Kapazität der Isolation sowie Abstandsschwankungen bei Twisted Pair.
Die wahren Herausforderungen liegen dabei in den kurzfristigen, periodischen Schwankungen und nicht nur des Durchmessers und den Streuungen dieser und weiterer Messwerte. Auf die Einzelwertgenauigkeit kommt es an, nicht auf den Durchschnitt vieler Messwerte.
Wenn Messgeräte nur geglättete Durchschnittswerte aus mehreren unpräziseren Einzelwerten anzeigen, können sie kurzfristige Abweichungen und Streuungen nicht präzise erfassen. Die Geräte von Sikora, wie der Laser, das Centerview oder Capacitance messen Durchmesser- und Exzentrizitätswerte mit hoher Einzelwertgenauigkeit, sodass entscheidende Abweichungen und Streuungen der Nennwerte präzise erfasst werden können.