15.10.2014
Hennecke

Schneller zu Leichtbauteilen

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Lesedauer: 3 Minuten.

Die Nachfrage zum Thema High-Pressure-RTM (HP-RTM) im Bereich des automobilen Leichtbaus steigt stetig an. Obwohl die Hennecke GmbH, Sankt Augustin, mit dem Streamline-Hochdruck-Dosierssystem für HP-RTM-Applikationen technologisch bereits gut aufgestellt ist, […]

Die Variocast-Technologie trägt zu einer effektiven Verkürzung der Formstandszeiten bei. (Foto: Hennecke)

Die Variocast-Technologie trägt zu einer effektiven Verkürzung der Formstandszeiten bei. (Foto: Hennecke)

Die Nachfrage zum Thema High-Pressure-RTM (HP-RTM) im Bereich des automobilen Leichtbaus steigt stetig an. Obwohl die Hennecke GmbH, Sankt Augustin, mit dem Streamline-Hochdruck-Dosierssystem für HP-RTM-Applikationen technologisch bereits gut aufgestellt ist, verschieben die Hennecke-Verfahrensexperten die Grenzen des Machbaren Stück für Stück. Die Verkürzung der spezifischen Zykluszeit ist dabei ein entscheidender Faktor, der bereits bei der verfahrenstechnischen Kombination von Hochdrucktechnik und klassischem RTM-Prozess im Fokus stand. Mit der Variocast-Technologie schaffen es die Leichtbauspezialisten von Hennecke nun, die Formstandszeiten für HP-RTM-Bauteile weiter zu verkürzen. Dies kommt Anwendern insbesondere innerhalb der Serienproduktion entgegen.

Maschinensysteme der Baureihe Streamline sind im Markt für Leichtbauanwendungen auf Basis von faserverstärkten Strukturbauteilen längst eine feste Größe. Ein Grund hierfür sind hochwertige Komponenten und Austattungs-Features, die bei den hochmodernen Verarbeitungssystemen bereits in der Grundausstattung enthalten sind. So ist beispielsweise die Durchflussmessung dichteunabhängig ausgelegt und ermöglicht dadurch einen exakten Dosiervorgang. Hinzu kommen ein effizient gestaltetes Heizkonzept mit einer Komponenten-Temperierung von bis zu 130 °C und die effektive Evakuierung der Rohstoffe in den Arbeitsbehältern.

Das Know-how von PUR-Großanlagen, die beispielsweise bei der Produktion von Schaumwaren oder Sandwichpanels nicht selten über 50 Einzelkomponenten mit extremen Mischungsverhältnissen und integralen Rezepturen dosieren bildet nun die Grundlage für eine sinnvolle Zusatzfunktion bei Dosiermaschinen der Baureihe Streamline: die Separierung der Aktivatorkomponente in Form eines Einzeladditivstrangs (Variocast-Technologie).

Hierbei dosiert die Streamline nicht nach einer definierten Austragsleistung, sondern nach einer Funktion abhängig von der Zeit. Warum aber ist diese Funktion gerade für HP-RTM-Anwendungen so interessant? Um die Aushärtezeiten und damit verbunden die Formstandszeit weiter zu verkürzen, lässt sich das injizierte Gemisch in seiner Aktivierung zeitabhängig beeinflussen. Der Vorteil ist, dass der Grundrohstoff je nach Höhe der Zusatzaktivierung eine spezifische Startzeit und damit verbunden eine individuelle Aushärtezeit erhält, welche gegenüber einer festen Aktivierung deutlich kürzer ist. Durch den Einsatz von Variocast können sich Formstandszeiten bei langen Schussfolgen verringern. Dieser Umstand ist gerade bei der Großserienproduktion von Leichtbauteilen, beispielsweise innerhalb der Automotive-Branche, ein Vorteil.

Hennecke-Kunden können das Ausstattungsmerkmal Variocast ab sofort als Option beim Kauf einer Streamline-Dosiermaschine berücksichtigen oder in bestehende Streamline-Maschinen als Retrofit nachrüsten.

www.hennecke.com

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