08.02.2016
Cannon

Technologien für Composites

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Lesedauer: 4 Minuten.

Die Cannon Gruppe, Peschiera Borromeo (Italien), präsentiert auf der JEC vom 8. bis 10. März in Paris eine breite Palette an Technologien und Ausrüstung für die Fertigung von Verbundstoffen. Vorgestellt […]

Dieses Skateboard wurde mit recycelten Kohlefasern unter Verwendung der CRESIM-Technologie hergestellt. (Foto: Cannon)

Dieses Skateboard wurde mit recycelten Kohlefasern unter Verwendung der CRESIM-Technologie hergestellt. (Foto: Cannon)

Die Cannon Gruppe, Peschiera Borromeo (Italien), präsentiert auf der JEC vom 8. bis 10. März in Paris eine breite Palette an Technologien und Ausrüstung für die Fertigung von Verbundstoffen. Vorgestellt werden Beispiele für Lösungen im Bereich Verarbeitung von carbon- und glasfaserverstärkten Verbundwerkstoffen. Das Unternehmen bietet komplette Fertigungslinien für die Produktion von duroplastischen und thermoplastischen Verbundwerkstoff – von Glas- oder Carbonfaserpreformern bis zum fertigen Bauteil, einschließlich der Vormischstationen und Mischköpfe, Formen, Formenträger, Handlings- und Heizsysteme und Steuerungen.

Das internationale Cannon-Team präsentiert auf der JEC seine neuesten Entwicklungen für die Automobil-, Luftfahrt- und Transportindustrie:

  • Vollautomatische Preformer für Kohlefasern zeichnen sich durch schnelle Zykluszeiten aus. (Foto: Cannon)

    Vollautomatische Preformer für Kohlefasern zeichnen sich durch schnelle Zykluszeiten aus. (Foto: Cannon)

    Vollautomatische Glas- und Kohlefaser-Preformer mit angepassten Zykluszeiten, wie sie bereits bei einigen der wichtigsten Automobilzulieferer für Composite-Bauteile im Produktionsbetrieb eingesetzt sind.

  • Dosiermaschinen und geeignete Mischköpfe für die Verarbeitung von Epoxid- und Polyurethanharzen, für die Verwendung in klassischen Injektionsmethoden oder innovative Liquid Lay Down oder Spray Lay Down Technologien mit Mehrkomponentenformulierungen.
  • Die neue Generation der Cannon Pressen kann für verschiedenen Technologien und unterschiedliche Verstärkungsmaterialien (Kohle- und Glasfasern, Faservliese) zur Anwendung kommen. (Foto: Cannon)

    Die neue Generation der Cannon Pressen kann für verschiedenen Technologien und unterschiedliche Verstärkungsmaterialien (Kohle- und Glasfasern, Faservliese) zur Anwendung kommen. (Foto: Cannon)

    Eine neue Generation von Pressen, die für unterschiedliche Technologien (Hochdruck-RTM, Spaltinjektion, Formpressen) und unterschiedlichen Verstärkungsmaterialien (Carbon- und Glasfaser, PP-Vliese) einsetzbar sind. Die Pressen verfügen über ein neuartiges Parallelitätskontrollsystem und können für Plattenmaße bis zu 4.200 x 3.500 mm und einem Pressdruck von bis zu 36.000 kN gefertigt werden. Größere Abmaße stehen auf Anfrage zur Verfügung.

  • Formen für hochkomplexe und übergroße Composite-Bauteile.
  • Das CRESIM-Verfahren (Carbon Recycling by Epoxy Special Impregnation) zur Herstellung von CFK-Teilen aus recycelten Kohlefasern. Das Projekt befasst sich ausschließlich mit der Verwertung von Rezyklaten – durch den neuen Herstellungsprozess können bis zu 100 % der Kohlefaserabfälle aus unterschiedlichen Branchen wiederverwendet werden. So verwandelt sich das Umweltproblem von heute in einen ökologischen Produktionsprozess mit wirtschaftlichem Nutzen von morgen. Ein mit der CRESIM-Technologie aus recycelten Carbonfasern gearbeitetes Skateboard wird im Präsentationsbereich für Neuheiten auf der JEC gezeigt.
  • Ein Reihe an Handling- und Heizsystemen, Sicherheitseinrichtungen und elektronischen Prozesssteuerungen.
  • Cannon verzeichnet ein weltweit wachsendes Auftragsvolumen durch die Windkraftindustrie. Seit der Markteinführung der Niederdruckmaschinenbaureihe Cannon DX zur Infusion von Epoxidharzformulierungen für die Herstellung von riesigen Rotorblättern für Offshore und konventionelle Windkraftanlagen wurden diese ständig weiterentwickelt. Sie umfasst nun auch ein Drei-Komponenten-Modell, das die flexible Verwendung von zwei verschiedenen Härtern erlaubt. So erhält man, entsprechend der Größe des Formteils, unterschiedliche Reaktionsprofile – eine zwingende Anforderung der Rotorblatthersteller
  • Eine Entgasungseinheit für Harz und eine Kleberauftragseinheit zum Aufbringen des Zwei-Komponenten-Klebstoffs.

Martino Lamacchia, Afros Produkt Manager für Verbundstoff-Technologien, hält während der technischen Konferenz einen Vortrag zum Thema „Hohe Produktivität mit Technologien für die CFK Serienproduktion: Cannon HP-RTM“.

www.cannon.com

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