K-PROFI

K-PROFI unterstützt Kunststoff- und Kautschukverarbeiter in Hochkostenländern effektiv bei ihrem Bestreben, effzienter zu produzieren, Kosten zu sparen und sich im Wettbewerb erfolgreich zu positionieren. Dazu verknüpft das moderne Branchenmagazin Trends aus dem Kunststoff- und Kautschukmarkt mit Innovationen der Kunststoff- und Kautschuktechnik zu Impulsen, Know-how und Lösungen für K-Verarbeiter.

Nachfolgend finden Sie alle Ausgaben von K-PROFI zum PDF-Download oder als blätterbares ePaper.

Maßgeschneiderte Verpackungslösungen

Werkstückträger, Schiebeblister, Klappblister, Trays, Einlagen – und all dies zu einem Löwenanteil kundenspezifisch gefertigt: Das kennzeichnet die Benker GmbH & Co. KG aus Dietenhofen. Den USP des Unternehmens macht Geschäftsführer Gerald Henke mit wenigen Worten klar: „Wir sind kein Big Player auf dem Markt, können mit diesen jedoch mithalten und sind gleichzeitig viel flexibler. Dadurch ist es uns möglich, für jeden Kunden in jeder Stückzahl das passende Produkt zu entwickeln und zu fertigen.“

K-PROFI war vor Ort und zeigt, wie Benker kundenspezifisch Blister, Trays und Einlagen in Klein- und Großserie entwickelt und produziert.

Schäumen und Recyceln unter der Lupe

Der Wissenschaftliche Arbeitskreis der Universitäts-Professoren der Kunststofftechnik (WAK) hat Ende 2024 traditionell die besten Dissertationen und Masterarbeiten des Jahres auf dem Gebiet der Kunststofftechnologie ausgezeichnet. Diese jährliche Prämierung mit acht Preisen in vier Kategorien dokumentiert wichtige Fortschritte in Wissenschaft und Technologie der Kunststoffe und soll junge Ingenieurinnen und Ingenieure bei ihrer wichtigen Arbeit sowohl motivieren als auch unterstützen. Die Preisgelder wurden erneut von den Branchenunternehmen Brose, Ensinger, Oechsler und Röchling gestiftet.

K-PROFI erfragte bei sechs der Gewinner den konkreten Nutzen ihrer Arbeiten für Kunststoffverarbeiter.

Dem Werkzeugbau fehlen die Projekte

Der internationale Werkzeug- und Formenbau lebt ganz wesentlich von der Modellvielfalt im Fahrzeugbau und dem regelmäßigen Update der einzelnen Modelle. Mit der Standardisierung von Innenräumen, der Touch- und Software-Bedienung und der Abkehr von Nischenmodellen fehlen treibende Kräfte für neue Projekte. Andere Anwendermärkte können den Schwund nicht ausgleichen. Die pan-europäische Zusammenarbeit auch an neuen Geschäftsmodellen gilt wichtigen Branchenvertretern als Erfolgsrezept.

K-PROFI gibt Erkenntnisse und Einblicke in die aktuelle Wirtschaftslage aus Gesprächsrunden mit Verbandsvertretern.

„Eine Heimat für Kunststoffverarbeiter“

Zufriedene Gesichter trotz der wirtschaftlichen und weltpolitischen Lage finden sich zurzeit relativ selten. Umso wohltuender, diese mal wieder in erfreulicher Anzahl zu sehen: Am 25. und 26. Februar 2025 auf der „Kunststoff Produkte Aktuell“ (KPA) in Ulm. „Gute, vielversprechende Kontakte und Anfragen, gelungenes Messekonzept, familiäre Atmosphäre, idealer Platz zum Netzwerken“ – so die Stimmen der Aussteller.

K-PROFI war vor Ort und berichtet, wie das Messekonzept der KPA auch in schwierigen Zeiten für steigende Aussteller- und Besucherzahlen sorgt.

Was kommt morgen in der Medizintechnik?

Künstliche Intelligenz und ihr „ungeheures Potenzial“ für die Validierung in der Medizintechnik waren ein zentrales Thema der Medizintechnikkonferenz Mitte Februar im Technologieforum Stuttgart des österreichischen Spritzgießmaschinenbauers Engel. Zur Medcon kamen 140 Interessierte – so viele wie noch nie. Engel nutzte die Gelegenheit, um erste Einblicke in ein Projekt zur Beschleunigung von Qualifizierungs- und Validierungsprozessen zu geben, das zur K 2025 in einem Gemeinschaftsexponat mit Hack Formenbau und Ilsemann Automation umgesetzt werden soll.

K-PROFI war vor Ort und berichtet, wie digitale Assistenzen Qualifizierungs- und Validierungsprozesse beschleunigen können.

Kunststofftechnik für die Medizin

Seit mehr als 40 Jahren konzentriert sich Spang & Brands in Friedrichsdorf ausschließlich auf die Entwicklung und Produktion hochpräziser Verbrauchsartikel für Medizin-, Pharma und Labor. Der One-Stop-Supplier begleitet Kunden von der Produktidee über die Artikelentwicklung, den Prototypenbau, die Spritzgießproduktion und die Montage im Reinraum bis zur anwendungsfertig verpackten Baugruppe. Alleinstellungsmerkmale sind neben umfassendem Material-Know-how, der eigene Werkzeugbau und die Montagekompetenz in Sauber- und Reinraumumgebung. Aktuell tritt das Familienunternehmen in den spannenden Übergang der Verantwortung auf die vierte Generation.

Umsätze und Mengen schwinden

Die Umsätze und die Produktionsmenge in der deutschen Kunststoffverarbeitung sind 2024 erneut geschrumpft. Wie TecPart – Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V. auf Basis von Zahlen des Statistischen Bundesamtes ermittelte, gingen die Umsätze der Hersteller von Kunststoff- und Gummiwaren um 4,3 % auf 69,7 Mrd. EUR zurück. Auch die Verarbeitungsmenge schrumpfte – um 4,1 % auf 12,3 Mio. Tonnen.

K-PROFI berichtet, wie sich die Kunststoffverarbeitung 2024 entwickelte und was sie von 2025 erwartet.