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Schleich: Flexible Datenverwaltung mit Graphdatenbank Neo4j

Dieser PR-Bericht wird Ihnen bereitgestellt von Neo Technology.

Die neue Datenverwaltung vereinfacht die Einhaltung der hohen und länderspezifischen Qualitäts- und Sicherheitsvorschriften in der Spielwarenbranche. (Foto: Schleich)

Die neue Datenverwaltung vereinfacht die Einhaltung der hohen und länderspezifischen Qualitäts- und Sicherheitsvorschriften in der Spielwarenbranche. (Foto: Schleich)

Der Spielzeughersteller Schleich, Schwäbisch Gmünd, optimiert mit einem neuen PDM-System (Produktdatenmanagement) die Datenverwaltung für die Entwicklung und Herstellung seiner Spielwelten. Das neue System nutzt als zentrale Datenbank Neo4j, die Graphdatenbank von Neo Technology, München. Heterogene Produktdaten (z. B. Komponenten der Spielzeuge, Inhaltsstoffe, Materialien) lassen sich so über die gesamte Wertschöpfungskette ganzheitlich erfassen und abrufen. Mit Hilfe von speziell zugeschnittenen Mini-Apps können Mitarbeiter schnell und einfach auf relevante Daten zugreifen. Damit kann der Spielzeughersteller sicher und effizient die hohen und länderspezifischen Qualitäts- und Sicherheitsvorschriften der Spielwarenbranche einhalten.

Mit der neuen Lösung lässt sich die gesamte Wertschöpfungskette aus Rohstoffherstellern, Lieferanten und der eigenen Produktion ganzheitlich und anschaulich darstellen und rückverfolgen. So erhalten Designer in der Modellierwerkstatt beispielsweise über eine Stücklisten-MiniApp genaue Informationen über die in den Spielzeugen verwendeten Materialien, können diese mit den gesetzlichen Richtlinien vergleichen und Entwürfe bereits in der Designphase entsprechend anpassen. Zudem können gesetzliche Änderungen schnell und einfach auf ihre Auswirkung hin überprüft werden. Dies vereinfacht sowohl das Materialmanagement als auch die Compliance, spart Zeit und Kosten ein und stellt die hohe Qualität der Schleich-Spielzeuge sicher.

Der Multi-User-Betrieb ist auch in großen Abteilungen problemlos möglich. Über vordefinierte Zugriffsrechte in den Mini-Apps erhalten zudem externe Gruppen, wie Laborbetriebe, Zugang zu relevanten Informationen und können so mittelfristig ihre Daten direkt ins System einspielen. Ebenso einfach verläuft die Einbindung extern verfügbarerer Datenbestände, z. B. die SVHC-Liste der ECHA (EU-Chemikalienagentur).

Fachspezifische MiniApps

Das PDM-System basiert auf der Open-Source-Software-Plattform Structr, die vom gleichnamigen IT-Spezialisten und Partner von Neo Technology entwickelt wurde. Als zentrale Datenbank nutzt es die hohe Flexibilität und Performance von Neo4j. Die Applikationsplattform vereinfacht und beschleunigt so die Entwicklung von individuellen Software-Lösungen. „Damit kann Schleich in nur wenigen Tagen Mini-Apps mit flexiblen Front Ends für Web und Mobile erstellen“, erklärt Axel Morgner, Geschäftsführer Structr GmbH, Frankfurt. „Diese sind auf Fachabteilungen und Nutzergruppen bei Schleich zugeschnitten und unterscheiden sich z. B. in Benutzeroberfläche, Bedienbarkeit und funktionalen Bausteinen. Das vereinfacht das Modellieren der Spielfiguren, strafft Arbeitsabläufe und erhöht die Nutzerakzeptanz im Unternehmen deutlich.“

Flexible Integration – SAP

Schnittstellen zu anderen Systemen sowie die offene System-Architektur ermöglichen die Integration der Plattform in die heterogene Systemlandschaft von Schleich. Durch die direkte Kopplung an SAP kann der Spielzeughersteller nahezu alle PDM-spezifischen Anforderungen mit dem neuen System abdecken. Dadurch spart Schleich weiter Kosten ein und reduziert gleichzeitig die Komplexität seiner IT-Infrastruktur.

Die neue graphbasierte PDM-Lösung wurde innerhalb von nur einem Jahr bei Schleich implementiert. „Nun können wir unseren gesamten Datenbestand aus verschiedenen Systemen schnell, einfach und sehr flexibel verwalten und alle Prozesse entlang der Wertschöpfungskette effektiv planen“, so Dr.-Ing. Andreas Weber, Vice President Operations bei Schleich. „Neben höherer Transparenz in der Qualitätssicherung und im PDM ist auch die Performance um ein Vielfaches gestiegen. Änderungswünsche und individuelle Sichten auf die Datenwelt können wir nun deutlich schneller umsetzen.“

Graphtechnologie als Grundlage

Generell eignen sich Graphdatenbanken wie Neo4j ideal für die Entwicklung von flexiblen, skalierbaren Systemen für unterschiedlichste Anwendungszwecke – u. a. für das Masterdatenmanagement, Recommendation-, Identity- und Accessmanagementsysteme, Fraud Detection oder die graphbasierte Datensuche. Da sie auch bei komplexen, heterogenen Datenmengen Ergebnisse in Echtzeit erzielen, reduziert sich bei vielen Projekten der Overhead deutlich. Die langwierige Batchverarbeitung entfällt und Entwickler kommen mit weniger Code schneller ans Ziel. Zudem benötigen Graphdatenbanken wesentlich weniger Rechnerleistung und Hardwarekapazität als relationale Datenbanken und lassen sich als Ergänzung zu bestehenden Systemen implementieren.

www.neo4j.com
www.schleich-s.com