Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Maag: Langlebige Schneidrotoren

Nach der Integration von Reduction Engineering Scheer beliefert Maag, Oberglatt (Schweiz), jetzt vom Standort in Großostheim auch alle Scheer-Kunden mit Rotoren Made by Maag. Mit insgesamt acht verteilten Schleifzentren weltweit hat Maag ein breites Netzwerk und Wissen in der Granulierindustrie, was die Auslegung, den Bau und das Nachschleifen von Rotoren betrifft.

Die Rotoren sind das wichtigste Werkzeug in Verbindung mit dem Gegenmesser beim eigentlichen Granulierprozess. Durch Rotation trennen die einzelnen Schneiden des Rotors die kontinuierlichen Schmelzestränge in homogene Granulate. Dabei sind die Rotoren hohen Belastungen ausgesetzt, insbesondere bei glasfaserverstärkten oder gefüllten Polymeren. Die Verschleißteile für die Granulierung können durch die dezentralen Schleifzentren regional angeboten werden. Neben dem Know-how der Herstellung und des professionellen Nachschleifens bietet Maag auch die dazugehörige Prozessunterstützung. Rund ein Dutzend Mal kann ein Rotor von Maag nachgeschliffen werden.

Das Schliffbild, also die Geometrie der Rotorzahnung, wird bei Maag genau auf die Anforderungen der Kundenmaterialien angepasst. Dies ermöglicht einen effektiven Abschnitt von weichen, harten oder verstärkten Materialien und reduziert unter anderem den Staubanteil bei der Granulierung und verlängert gleichzeitig die Lebenszeit des Rotors. Insgesamt stehen mehr als 15 verschiedene Schliffbilder für die unterschiedlichsten Applikationen zur Verfügung.

Neben der Vielfalt an Schliffbildern verfügt Maag anwendungsbedingt über ein breites Spektrum an Rotormaterialien und Rotorbreiten. Spezifisch kommen unterschiedliche Stähle wie Werkzeugstahl, Stellit, pulvermetallurgische Stähle, aber auch Hartmetalle bis hin zu Keramik zum Einsatz. Effektiver Verschleißschutz, individuelle Rotorengeometrie und Schliffbild ergeben in der Summe leistungsfähige und wirtschaftliche Rotoren mit hoher Verfügbarkeit.

www.maag.com

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