Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

KRD: Zwei Materialien – ein neuer Werkstoff

Die Härte von Glas mit dem Leichtbaupotenzial von Kunststoff zu kombinieren – das hat sich die KRD Sicherheitstechnik GmbH, Geesthacht, auf die Fahnen geschrieben. Das neue Produkt Neeroglas ist so hart wie Glas, jedoch um bis zu 40 Prozent leichter. Das schafft die Kombination aus zwei Werkstoffen: Silikat und Kunststoff.

Der Kunststoffkern ist als kraftübertragende Komponente des neuen Produktes ausgelegt. Er sorgt für eine optimale Splitterbindung. Das Silikat ist für die Langlebigkeit verantwortlich. Die UV-Durchlässigkeit stellt das Unternehmen je nach Kundenwunsch ein, eine Einfärbung des neuen Werkstoffes nach Farbfächern ist ebenfalls möglich. Auch die mechanischen Eigenschaften können variieren – je nachdem, für welche Anwendungen der Kunde Neeroglas einsetzen möchte. Ein weiterer Vorteil: die Integration von diversen Zusatzfunktionen in den Werkstoff.

Planungsbüros, Architekten und Bauunternehmer finden jetzt einen Werkstoff, der die Eigenschaften von Glas und Kunststoff in einem Baustoff vereint. Korinna Brammer, Geschäftsführerin, schildert die Möglichkeiten, die sich zeigen: „Außergewöhnliche Gestaltungen, filigrane Details und der Wunsch nach Licht und Transparenz lassen sich nun realisieren.“

Das Material hat die Druckprüfung nach DIN ISO 614 – das entspricht einer Druckbelastung von 3400 N für 5 Sekunden – übertroffen. Es übersteht auch eine Belastung von 6000 N. Der Pendelschlagversuch in Anlehnung an BS6206 wurde aus Fallhöhen von 900 mm und 1.200 mm bestanden und attestiert eine hohe Bruchbeständigkeit. Außerdem konnte beim Kugelfalltest eine höhere Bruchfestigkeit im Vergleich zu konventionellen Mineralglas nachgewiesen werden.

www.kasiglas.de

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