Tagesaktuelles aus der Kunststoff-Industrie

Kunststoffland NRW: Blick zurück nach vorn am Jubiläumsbranchentag

Spannende Themen, ein exzellenter Gastgeber und eine außergewöhnliche Location sorgten bei den Gästen für eine durchweg gute Stimmung. Unter dem Titel „Stark in die nächste Dekade” bot kunststoffland NRW eine perfekte Mischung „großer” strategischer Themen und praktischer Hilfestellungen für den betrieblichen Alltag, besonders der Kunststoffverarbeiter. Neben einem umfassenden Rückblick auf 10 Jahre Vereinsgeschichte durch Dr. Peter Orth, Gründungsmitglied und ehemaliger Schatzmeister des Vereins, standen die Leitthemen der K 2016 – Neue Werkstoffe, Leichtbau, Industrie 4.0 im Mittelpunkt.

„Ohne das große Engagement unserer Gründungsmitglieder würden wir nicht da stehen, wo wir uns heute befinden”- fasste Dr. Bärbel Naderer, Geschäftsführerin kunststoffland NRW und Landesclustermanagerin mit Blick auf das 10-jährige Vereinsjubiläum zusammen. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin sprach Verein und Gründungsmitgliedern ein großes Lob aus: „Sie können stolz sein auf das Erreichte. Als Vertreter kleiner, mittlerer oder großer Unternehmen und der Wissenschaft leisten Sie gemeinsam einen Beitrag dazu, dass Nordrhein-Westfalen auch in Zukunft ein innovatives und leistungsfähiges Land der Kunststoffindustrie ist.”

Dr. Michael Zaun, Geschäftsführer Technik beim Gastgeber gwk lud in seinem Vortrag dazu ein, beim Thema Industrie 4.0 den Blick über den Tellerrand zu wagen und das Thema gemeinsam anzugehen.

Als Vertreter der mittelständischen Kunststoffverarbeiter betonte Peter Barlog, Geschäftsführender Gesellschafter Barlog Plastics GmbH, die Bedeutung der Fachkräfte(-sicherung) für die Branche. Der Zusammenhang zwischen dem Image Kunststoff und einem möglichen Nachwuchsschwund müsse ernst genommen werden.

Reinhard Hoffmann, Geschäftsführer Gerhardi Kunststofftechnik GmbH und Vorsitzender kunststoffland NRW unterstrich in seinem Schlusswort noch einmal die wichtige Rolle des Vereins als Sprachrohr und Netzwerk für die Branche. Die gewachsene Zahl von 150 Mitgliedern zeige zudem, dass „wir Menschen entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit den richtigen Themen zusammenbringen und richtige Arbeit leisten.”

Nach wie vor überzeuge die Grundidee, die bei der Vereinsgründung im Dezember 2006 leitend war: Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik treten in einen konstruktiven Dialog und übernehmen gemeinsam (Mit-) Verantwortung für die weitere Stärkung der Kunststoffindustrie am Standort NRW. Die Chancen, die diese Aufstellung bietet, sind mit Sicherheit längst nicht ausgeschöpft!