Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

BASF: Denkanstöße und Inspiration für künftige Produktentwicklungen

„Material Selection 17/18“ heißt das zweite Material-Trendbuch der BASF, das eine globale Perspektive auf Trends und Materialien zugleich bietet. Darin vorgestellt werden innovative Kunststofflösungen, mit denen Verarbeiter diesen Trends begegnen können. Das Trendbuch wurde erstmals gemeinsam von den Experten der Designfabrik in Tokio, Schanghai und Ludwigshafen entwickelt.

Die Trendforscher und Designer des Kunststoffbereichs aus beiden Regionen gingen gemeinsam vor, um für Kunden Denkanstöße und Inspiration für zukünftige Produktentwicklungen bereit zu halten. „Wir sehen Trends nicht als singuläre Phänomene, sondern als eine Verkettung von Entwicklungen. Am Ende dieser Kettenreaktion stehen zwei Haupttrends, „Morphology“ und „Mindfulness“, von denen wir glauben, dass sie maßgeblich Einfluss nehmen werden“, so Alex Horisberger, Designfabrik Ludwigshafen, BASF. „Mit der Studie bieten wir Kunden einen Weg, diese Trends zu materialisieren.“

Die Trendstudie richtet sich exklusiv an Designer und Kreative bei Kunden und potentiellen Kunden und wird nur in Verbindung mit einer persönlichen Präsentation übergeben. Sie kann nicht einzeln bezogen oder angefordert werden.

Morphology: Materialien für eine Welt im Umbruch

Trend Morphology: In Zeiten von immer schneller werdenden Veränderungen wächst die Geschwindigkeit technologischer Innovationen beträchtlich. Dazu braucht es Materialien, die mit dieser dynamischen Veränderung im dreidimensionalen Raum mithalten. (Foto: BASF)

Trend Morphology: In Zeiten von immer schneller werdenden Veränderungen wächst die Geschwindigkeit technologischer Innovationen beträchtlich. Dazu braucht es Materialien, die mit dieser dynamischen Veränderung im dreidimensionalen Raum mithalten. (Foto: BASF)

Prägend für unsere Zeit ist das Ende bisheriger Gewissheiten. Die einzige Sicherheit liegt darin, in dieser Unsicherheit eine Chance zu sehen und keine Bedrohung. In Zeiten von immer schneller werdenden Veränderungen wächst die Geschwindigkeit technologischer Innovationen beträchtlich. Von Verbrennungsmotoren zu elektrisch angetriebenen Autos, von traditionell gelenkten Fahrzeugen zu autonomem Fahren: Dazu braucht es Materialien, die mit dieser dynamischen Veränderung im dreidimensionalen Raum mithalten. Speziell für solche Anwendungen stellt die BASF in „Material Selection 17/18“ eine neuartige TPU-Folie mit flexibler Lackierung vor, die sich beispielsweise in Automobilinnenräumen oder für Möbel einsetzen lässt.

Mindfulness: Mehr Aufmerksamkeit – für sich und die Umwelt

Der zweite Trend der BASF-Studie basiert auf einem gesteigerten Bewusstsein für Spuren menschlichen Verhaltens und Handelns. Beides ist in den Sedimenten der Erde nachvollziehbar; Daten, Gegen- und Rückstände bleiben auf diesem Planeten zurück. Der Wunsch nach Materialien, die Kundenbedürfnisse erfüllen, ohne Spuren zu hinterlassen, wächst. Hier setzt die BASF mit einem biobasierten Partikelschaumstoff an, der sehr robust und vollständig kompostierbar ist. Das Material ist vor allem dort attraktiv, wo sensible oder schwere Güter durch biobasierte und bioabbaubare Transportverpackungen geschützt werden sollen.

„Wenn Ideen soweit vorstoßen, dass sie die Zukunft herausfordern, dann erlauben unsere Materiallösungen Designs, die die Zukunft mitgestalten werden“, fasst Johnny Zhang, Designfabrik Schanghai, BASF, die beiden herausgefilterten Trends zusammen.

Material-Studie stützt globales Konzept für Innovationen

Wie erst kürzlich angekündigt, verknüpft die BASF im Kunststoffbereich Kompetenzen aus Design, Trendforschung und Simulation noch stärker. So wird das globale Angebot für gemeinsame Innovationen mit Kunden weiter verbessert und auch räumlich zusammengeführt. Die so entstehenden Zentren in Europa, Asien und den USA ermöglichen es, Innovationen noch schneller auf den Markt zu bringen. Das bereits gemeinsam erarbeitete Trendbuch unterstützt dabei kreative Denkanstöße beim Kunden und zeigt, wo Materialien in Designkonzepten die nächste Innovation hervorbringen könnten.

Die Designfabrik hat sich als Knotenpunkt für den interdisziplinären Austausch zwischen Designern und BASF-Materialexperten einen Namen gemacht. Gegründet 2006 in Ludwigshafen, blickt sie in Europa auf mehr als zehn Jahre erfolgreiche Beratung für Designer, Entwickler und Ingenieure zurück. Die erste Designfabrik in Asien wurde 2014 in Tokio eröffnet, um lokalen Märkten und Trends gerecht zu werden.

www.basf.com

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